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Ass. jur. Ulrike Spangenberg
Juristin und Mediatorin. Ulrike Spangenberg ist Wissenschafterin und
Beraterin zu
Gleichstellungsrecht und Gender Mainstreaming. Ihre Schwerpunkte sind
Gleichstellungsrecht, Steuer- und Finanzpolitik, Gender Budgeting,
Familienpolitik, Gesetzgebung, Gesetzesfolgenabschätzung,
Antidiskriminierungsrecht und Zeitpolitik.
Ulrike Spangenberg studierte Rechtswissenschaft und Frauenforschung.
Während des Referendariats begleitete sie im Referat
für Grundsatzangelegenheiten der Gleichstellungspolitik im
BMFSFJ die Einführung von Gender Mainstreaming in den
Bundesministerien. Als Mitarbeiterin des Beratungs- und
Forschungsprojektes „Familienförderung und Gender
Mainstreaming“ war sie für das Gender Mainstreaming
Pilotprojekt des Bundesministeriums der Finanzen tätig. Dabei
arbeitete sie zur rechtlichen Verbindlichkeit von Gender Mainstreaming,
geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Steuerrechts und zu
internationalen Erfahrungen der Implementierung von Gender
Mainstreaming im Gesetzgebungsverfahren und der Steuerpolitik.
Als Mitarbeiterin der Beratungsagentur EQuality (Inh. Zita
Küng Zürich) begleitete sie Fortbildungen und
Beratungen im Bereich Gender Mainstreaming und
Verwaltungsmodernisierung und arbeitete an der „Guten
Nachrede“, einem Instrument zur Erhöhung des
Frauenanteils in Führungspositionen. Als Mediatorin,
Referentin, Moderatorin und Trainingsassistentin der Mediationsstelle
Frankfurt/Oder sammelte sie Erfahrungen im Bereich Kommunikations-,
Moderations- und Fortbildungstechniken.
Seit Mitte 2003 ist Ulrike Spangenberg freiberuflich im Bereich
wissenschaftlicher Forschung und praxisorientierter Beratung zu
Gleichstellungsrecht, Gender Mainstreaming und Gender Budgeting
tätig. Sie promoviert zu gleichstellungsorientierter
Gesetzesfolgenabschätzung im Einkommensteuerrecht. Derzeit
arbeitet Ulrike Spangenberg an Studien zu Gender Budgeting in
Forschungsprogrammen für das BMBWK (Österreich) und
zu Gleichstellungsorientiertem Qualitätsmanagement in
Berufungsverfahren für das BMBF.
Ulrike Spangenberg ist Mitglied der Bundesinitiative Gender Budgeting,
des Expertinnen-Netzwerk´s GMEI (Gender Mainstreaming Experts
International), sowie der Kommission des Deutschen Juristinnenbundes
e.V. „Recht der sozialen Sicherung und
Familienlastenausgleich“.
Abgeschlossene
Forschungsarbeiten:
Studie zur Gleichstellung in Einrichtungen der Behindertenhilfe
für das BMFSFJ, in Zusammenarbeit mit Dr. Brigitte Sellach und
Tilla Haag, GSF e.V. und Prof. Dr. Bieritz-Harder, FH Emden (2005/ 2006)
Studie zur Neuorientierung der Ehebesteuerung: Ehegattensplitting und
Lohnsteuerverfahren für den DGB-Bundesvorstand (2005)
Studienskript „Ethos und Haltung in der Mediation„
für den Masterstudiengang
Mediation,Viadrina-Universität Frankfurt/O. (2005)
Studie „Geschlechterverhältnisse und
Zeitpolitik„ für das Französische
Arbeitsministerium, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich
Mückenberger, Hamburger Universität für
Wirtschaft und Politik (2004)
Beratung
und Fortbildung ( Auswahl):
Fortbildungen zu Gender Mainstreaming für die
Verwaltungsakademie der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, in
Zusammenarbeit mit Mara Kuhl (2006)
Vorträge/Workshops zum Ehegattensplitting und zum
Lohnsteuerverfahren (u.a. DGB-Bundesvorstand, GFMK )
Fortbildung, „Implementierung von Gender Mainstreaming in
Verwaltungen und Organisationen: Grundlagen, Strategien und
Hürden„ für das Feministische
Rechtsinstitut Hamburg, in Zusammenarbeit mit Mara Kuhl (2005)
Seminar, „Quo vadis, Gleichstellung? Ziele von Gender
Mainstreaming„ für die Frankenwarthe
Würzburg, in Zusammenarbeit mit Mara Kuhl
Fortbildungen zu Gender Mainstreaming im BMFSFJ, in Zusammenarbeit mit
Dr. Brigitte Sellach, GSF e.V. (2004)
Tagungskoordination und -organisation: „Bürgerschaft
und Differenz“ – Zu den Konstruktionen von
„Rasse“ und „Geschlecht“ im
Recht / Politische und rechtliche Strategien gegen Diskriminierung,
Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu
Berlin, Projekt Feministische Rechtswissenschaft/
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin (2000/2001)
Veröffentlichungen:
Spangenberg, U. (2006): Die Ehe und andere Unterhaltsgemeinschaften -
zur Berücksichtigung von Unterhaltspflichten im Steuerrecht,
in: Bergahn, S. (Hg.): Unterhalt für Erwachsene - Recht und
Wirklichkeit in Deutschland (im Erscheinen).
Mückenberger, U./ Spangenberg, U. u.a. (2006): Steuerrecht und
Familienförderung (im Erscheinen)
Spangenberg, U. (2005): Neuorientierung der Ehebesteuerung:
Ehegattensplitting und Lohnsteuerverfahren, Arbeitspapier 106 der
Hans-Böckler-Stiftung
Spangenberg, U. (2000): Die Kunst eine Orange zu teilen oder wer
bekommt das größte Stück vom Kuchen.
Mediation als Form aussergerichtlicher Streitschlichtung in: Forum
Recht 3/00
Spangenberg, U. (1998): Affirmative Action - Ein Modell für
die Bundesrepublik? in: Forum Recht 1/98
Spangenberg, U. (1997): Die Debatte um die Quotenregelungen. Eine
rechtsphilosophische Auseinandersetzung in: Frauenbeauftragte am
Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität
Göttingen (Hg.) Frauenrecht, Göttingen
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